Im Jahr 1983 hatte der beschließende Ausschuss Rettungsdienst und Katastrophenschutz beschlossen die Einrichtung "Führer vom Dienst" verbindlich für alle Kreisverbände festgelegt. Diesem Beschluss wurde auch im Kreisverband Kronach Rechnung getragen.
Weiterhin wurde 1984 vom Bayerischen Staatsministerium des Inneren der Organisatorische Leiter (OrgL) in einer Richtlinie festgelegt.
Dieser OrgL Dienst wurde im BRK Kreisverband eingeführt.
Fünf erfahrene Führungskräfte teilten sich diesen Dienst. Sehr schnell stellte sich heraus das dieses System mit fünf OrgL nicht durchzuhalten war. Der Kreis der Einsatzleiter wurde daraufhin erweitert.
Im Jahr 1989wurde ein Dienstfahrzeug für die Einsatzleiter angeschafft, da bis zu diesem Zeitpunkt die Einsatzleiter mit Ihrem Privat PKW zu den Einsätzen fuhren.
Man musste auch feststellen das eine kontinuierliche Aus- und Fortbildung für die Einsatzleiter notwendig ist.
Deshalb wurde von dem damaligen Kreiskolonnenführer Wiegand Beinke und dem Leiter Rettungsdienst Peter Seiboth der Arbeitskreis Einsatzleitung gegründet.
Zehn Jahre lang lag die Führung des Arbeitskreises in den Händen von Peter Seiboth. Durch kontinuierliche Fortbildung konnte somit ein fester Stamm gut ausgebildeter Einsatzleiter geschaffen werden.
Als im Jahre 1999 eine neue Richtlinie zur Bewältigung eines Massenanfalls von Verletzten herauskam, wurden auch Neuerungen im Arbeitskreis notwendig.
Peter Seiboth übergab den Vorsitz an seinen Nachfolger Martin Schmidt. Weiterhin wurde der Arbeitskreis Einsatzleitung von der Vorstandschaft des Kreisverbandes damit beauftragt
a) die Fortbildung der OrgL
b) die Aus- und Fortbildung der Einsatzleiter Rettungsdienst
c) die Aus- und Fortbildung der Schnell-Einsatz-Gruppen
zu koordinieren und durchzuführen.
Ebenfalls wurde der Arbeitskreis damit beauftragt Konzepte zur Bewältigung von Großschadenslagen in unserem Landkreis auszuarbeiten und umzusetzen.
Durch diese Aufgabenzuweisung wird versucht im gesamten Landkreis ein einheitliches System zu errichten und eine qualitativ hochwertige Versorgung auch in Großschadenslagen zu erreichen.