1937
Gründung einer ersten und eigenständigen Sanitätseinheit des Roten Keuzes in Steinwiesen
1947
Nach dem Wirren des schrecklichen 2.Weltkrieges finden sich die ersten Kameraden wieder zusammen, gezeichnet und deprimiert.
1948
Kamerad Simon gibt sich große Mühe den Zug wieder aufzubauen.Wir arbeiten in Zivil.
1949
Leider muss Kamerad Andreas Simon nun auch noch zurücktreten,aus Altersgründen,er ist 65 Jahre geworden. An seiner Stelle wird Josef Müller zum Zugführer gewählt. Als erste der Frauen legt Lona Frohnapfel die Sanitätsprüfung ab. Im September betreuen wir 5000 bis 6000 Teilnehmen der Heimkehrerwallfahrt nach Neuengrün. Der erste Großeinsatz nach dem Kriege.
1950
Für die Haussammlung des Bayerischen Roten Kreuzes ist uns ein iesiges Gebiet zugeteilt: Steinwiesen, Berglesdorf, Neufang, Birnbaum, Nurn, Wolfersgrün,Neuengrün, Schlegelshaid und dazu noch alle die zugehörigen Einöden dieserOrtschaften
1951
Leistung,Einsatz und alle Mühen haben sich gelohnt. Im Mai wird der Zug Steinwiesen zur Kolonne erhoben – nun sind wir endlich selbständig!Kreisverbandsvorsitzender, Landrat Dr. Emmert, und ebenso KreiskolonnenführerGeorg Götz zollen uns alle Anerkennung und wünschen uns viel Erfolg.
1952
Die Führung ener Kolonne ist gar nicht so leicht - Neue große Verantwortung und auch erheblicher und ungewohnter Schriftverkehr.
1953
Im Mai verstärkt unsere Kolonne mit zehn Helfern die Sanitätskolonne Nordhalben.Wir sind Streckenposten des Sanitätsdienstes beim „Bergrennen von Nordhalben“.
1954
Unsere Arbeit in Nordhalben wird anerkannt.Wieder sind wir beim Bergrennen dabei.Alles verläuft unfallfrei.
1955
Karl Kiechel ,ein großer Förderer des Roten Kreuzes in Steinwiesen, verstirbt. ImSeptember wird Lona Förtsch zur Bereitschaftsführerin der Frauen gewählt. UnserEinsatz beim Nordhalbener Bergrennen vollzieht sich reibungslos.
1956
Wir verstärken nochmals die Ausbildung und üben. Wieder Einsatz beim Bergrennen.
1957
Oberfränkische Straßen-Rennmeisterschaft der Radfahrer. 12 Kameraden sind hierbeimit sechs Krafträdern im Einsatz, einen Sanitätswagen stellt der BRK-Kreisverband.Zum ersten Mal besucht uns die Sanitätskolonne aus St. Oswald im Bayerischen Wald –prachtvolle Kameradinnen und Kameraden! Mit 50 Personen reisen sie an!
1958
Anlässlich unserer Generalversammlung im Oktober spricht KreiskolonnenführerGeorg Götz der Kolonne 6 neue Uniformen zu. Er hält Wort! Im Dezember bringt er 6neue Mützen und 12 ½ m Uniformstoff, welche dem Kameraden Ludwig Simon zurBearbeitung übergeben werden.
1959
Leonhard Panzer und Edmund Porzel sind die ersten Kameraden der Kolonne, welche in Deisenhofen den Zugführerlehrgang besuchen. Dieses Jahr bringt derSanitätskolonne aber auch einen sehr herben Verlust; Kamerad Georg Götz verlässt unsfür immer. „Er war für uns wie ein Vater und hatte für jeden ein freundliches Wort. Wirwerden ihm ein ehrendes Gedenken bewahren.“
1963
Aus unserer Mitte verstirbt plötzlich und unerwartet unser ältester Kamerad, Andreas Simon (Webela). Ihm hat die Kolonne Steinwiesen sehr viel zu verdanken; er war Motor der Rot-Kreuz-Arbeit und unser alle Vorbild.
1964
6. Februar 1964, erster Blutspendetermin in Steinwiesen. Es kommen 149 Spender.
1966
ADAC-Grenzlandfahrt: Die Kolonne setzt 31 Helfer und die Bereitschaft zwei Helferinnen über 2 Tage hinweg ein. Dies ist unser zweiter Einsatz bei dieser Veranstaltung. 10 Helfer schickt uns der Sanitätszug Birnbaum. Zum Katholikentag, Lichterprozession in Bamberg, werden 5 Helfer und 1 Helferin abgestellt. In einer Kolonnenversammlung wird mit 14:7 Stimmen für den Kauf einer Fahne plädiert, „wenn wenigstens 700 Mark an Spenden von den Kameradinnen und Kameraden zusammenkommen“. Einen Monat später kann die Fahne schon bestellt werden.
1967
Fahnenweihe und 30-jähriges Rotkreuz-Fest finden im Juni statt. Wir sind der Sanitätskolonne aus Burggrub zu Dank verpflichtet, sie erklärt sich bereit, die Patenschaft zu übernehmen. Unsere neue Fahne findet hohen Anklang. Auch das neu Zelt, ein SG 12, wird bei einer Übung im Steinwiesener Schwimmbad eingeweiht. Herrn Josef Steiner gilt für diese Spende unser Dank. Wir fahren auch die ersten Krankentransport-Einsätze über die Wochenenden hinweg – ein sicheres Zeichen für den guten Ausbildungsstand in der Kolonne.
1968
Rekordergebnis beim Blutspenden! 175 Spender anlässlich eines Termines!Bürgermeister Reinhold Renk übergibt der Kolonne im Februar einen Übungs- und Schulungsraum in der neuen Volksschule. Unseren Dank an die Gemeinde haben wir schon vorher abgestattet; wir haben uns tatkräftig am Grundaushub beteiligt.
1969
Nochmals Steigerung bei der Blutspende! 212 Blutkonserven an einem Termin! Dieses war der 11. Blutspendetermin in Steinwiesen. Jugendrotkreuz-Zeltlager, Franken 1, des Bezirkes Ober- und Mittelfranken im BRK. Ein voller Erfolg!
1970
Über 3000 Einsatzstunden im Jahr - wahrlich, eine stolze Bilanz.
1971
Zum ersten Male wird das Leistungsabzeichen Stufe I im Bereich des Kreisverbandes Kronach abgelegt. 2 Helfer aus Steinwiesen nehmen erfolgreich teil. Sanitätsausbildung beim Zug Birnbaum über die Jahreswende hinweg.
1972
Zweite Leistungsprüfung im Kreisverband. Die Sanitätskolonne Steinwiesen stellt nun bereits 19 Helfer. Alle bestehen die Prüfung. Die Ausbildung bei uns ist also in Ordnung, das beweist der Erfolg. Im November beteiligten wir uns an der Einweihungsfeier des Rotkreuz-Hauses in Kronach. Unser Beitrag zum Bau: 400 unentgeltliche Arbeitsstunden.
1973
Die vorbildliche Arbeit in der Betreuung der Leistungssportler durch die Steinwiesener wird vom Bayerischen Landessportverband anerkannt. Unsere Männer und Frauen zeichnen verantwortlich für den Sanitäts- und Betreuungsdienst bei der Süddeutschen und Bayerischen Marathonmeisterschaft im malerischen Ködeltal.
1976
In einer Großübung des BRK-Kreisverbandes, bei welcher ein Flugzeugabsturz angenommen wird, zeigen neben den anderen Hilfsorganisationen, besonders die Kolonne und Bereitschaft Steinwiesen, zusammen mit dem Zug Birnbaum, ihre Leistungsfähigkeit.
1978
Unser Einsatz und unsere Aufbauarbeit in Wallenfels zeigen im September den ersten Erfolg. 1. Blutspendetermin in Wallenfels mit 94 Spendern! Der selbe Monat bringt mit der Betreuung der Deutschen Marathonmeisterschaften den bisher größten Einsatz in der Öffentlichkeit für die Bereitschaft und Kolonne Steinwiesen. Die Arzttruppe des Katastrophenschutzes im Kreisverband Kronach ist mit 20 Helfern und Ärzten ebenfalls im Einsatz.
1980
Endlich können wir das neue, in Eigenleistung mit 743 ehrenamtlichen Einsatzstunden ausgebaute, Depot in der Saunkel beziehen. Die hochherzige Spende der einheimischen Firma Rauschert, über 5700 DM, wird mit großem Jubel begrüßt. Dringend nötige Ausrüstung kann nun angeschafft werden.
1981
JRK – nun auch in Steinwiesen! Die 10. Gruppe im Kreisverband! Dank gilt den Kameraden Franz Reuther und Kurt Jurinka. Ohne ihre Tatkraft hätte sich die Gruppe von 7 Mädchen und Jungen nicht zusammen gefunden. Die „Sieben“ scheint für Steinwiesen eine Schicksalszahl zu sein! 7 Männer gründen das Rote Kreuz in Steinwiesen und 7 Jugendliche das Jugendrotkreuz.
1982
Großübung zusammen mit dem Feuerwehr-Unterkreis II im September, dazu noch 1. Ringübung im Sanitätsdienst für alle Aktiven in der Turnhalle der Volksschule Steinwiesen. 6 Stationen und sehr viel Schweiß und Stress.
1983
Unsere Arbeit bringt Segen für die Mitmenschen. Der 50. Blutspendetermin in Steinwiesen. Kamerad Albert Fischer spendet bei dieser Gelegenheit zum 50. Mal sein Blut.
Der schreckliche Großbrand in Birnbaum erfordert im August unsere unverzügliche Einsatzbereitschaft. Etliche Kameradinnen und Kameraden sind 2 Tage ununterbrochen im Einsatz!
Zum 1. Mal wird das Leistungsabzeichen Stufe Gold, im Kreisverband abgelegt. Die Leistungsstufe Silber erwerben 1 Kameradin und 1 Kamerad. Bei dieser Gelegenheit schaffen es auch 3 Jugendrotkreuzler die Stufe Silber für Erwachsene – und dies erst im 3. Jahre des Bestehens der Jugendgruppe!
1984
Der Sanitätszug Birnbaum feiert 30 Jahre seines Bestehens, er hat nun 21 Mann. Den Lohn für diese zielstrebige Arbeit bildet die Ausrichtung des 1. Kreistreffens der Sanitätskolonnen im Kreisverband Kronach.
1985
Für Geldspenden zum Ankauf von 2 FuG 10 sind wir sehr dankbar. 2 Kameradinnen und 2 Kameraden erwerben die Leistungsstufe Gold; die Leistungsstufe Silber wird 2 Kameradinnen und 1 Kameraden verliehen.
1986
5 Jahre besteht unser Jugendrotkreuz nun und hat 25 Mitglieder. Diese Mädchen und Jungen haben ihrer Arbeit einen besonderen Charakter verliehen! Der Dank geht vor allem an Gabi Kämpfer.
Der Umzug in unsere neuen Räume wird vollzogen. Wir konnten im April unser neues Depot in der ehemaligen Schule am Pfarrberg festlich einweihen.
1989
Mit viel Arbeit und Kraft wurde eine Fahrzeughalle angebaut, eingeweiht und seiner Bestimmung übergeben. Erstmals verfügt das Rote Kreuz in Steinwiesen nun auch über ein eigenes Fahrzeug, einen ausgemusterten Rettungswagen des Kreisverbandes Kronach.
1990
Wolf-Dieter Fest tritt vor Ende seiner Dienstzeit als Kolonnenführer zurück. Siegfried Kremer bekundet sein Interesse und wird zum neuen Kolonnenführer, später Bereitschaftsführer der gemischten Bereitschaften, gewählt.
1991
Ein neues Einsatzfahrzeug für das Rote Kreuz in Steinwiesen. Der in die Jahre gekommene Rettungswagen wird ausgemustert. Wir erhalten einen Ford Transit als Krankentransportwagen mit 4-Tragen.
1994
Großübung im Unterkreis II in Zeyern. Übungsobjekt war ein angenommener Flugzeugabsturz am dortigen Sportplatz.
1997
Großeinsatz am Erlebnisbad in Steinwiesen – Chlorgas tritt aus! Ein Großaufgebot von Feuerwehr und Rotem Kreuz ist im Einsatz, auch zahlreiche Helfer der Bereitschaft Steinwiesen.
2001
Siegfried Kremer übergibt sein Amt in neue Hände. Sein jahrelanger Stellvertreter Jürgen Deuerling übernimmt das Ruder der Rotkreuz-Bereitschaft Steinwiesen.
2004
Der Sanitätszug Birnbaum begeht sein 50-jähriges Jubiläum. Im August des Jahres stellt Bereitschaftsleiter Jürgen Deuerling sein Amt zur Verfügung. Peter Seiboth übernimmt kommissarisch die Bereitschaft bis zur Jahreshauptversammlung am 30.01.2005.
2005
In der Jahreshauptversammlung wird Peter Seiboth zum neuen Bereitschaftsleiter gewählt. Sein Stellvertreter wird Andreas Porzel. Die neue Bereitschaftsleitung machte es sich zur Hauptaufgabe die Räumlichkeiten grundlegend umzubauen. Zudem wurden für 25 Mitglieder neue Einsatzanzüge beschafft. Hierzu erhielten wir von der Krieger– und Soldatenkameradschaft Steinwiesen eine Spende über 600 €.
Erstmalig wurde beim BRK Steinwiesen ein Leitungsteam mit Sachgebietsleitern ins Leben gerufen. Die Aktivitäten verteilen sich nun, was enorm mehr an Effektivität im Arbeitsablauf bewirkt. Eine Webpräsenz wird aufgebaut. Die ausführlichste und informativste des BRK im Landkreis. Zusätzlich folgt die Einführung eines Handy- Alarmrufsystems als Ergänzung zur FME-Alarmierung. Auch dies erstmalig und einzigartig beim BRK im Landkreis.
2006
Nach mehreren Jahren wird in Steinwiesen wieder einmal ein Erste-Hilfe-Kurs abgehalten. Die Resonanz in der Bevölkerung ist erstaunlich groß. Der Bereich Ausund Fortbildung wird weiter forciert.
2007
Die Mitglieder in Steinwiesen haben 12300 Einsatzstunden geleistet. Eine solche hohe Stundenzahl hat es hier in Steinwiesen bislang noch nicht gegeben. Sieben Mitglieder beginnen die Ausbildung zum Rettungssanitäter.
2008
Erstmals erhält eine Bereitschaft des BRK im Landkreis Kronach ein zusätzliches und somit zweites Einsatzfahrzeug. Ab sofort sind in Steinwiesen ein KTW 4-T und zusätzlich ein RTW stationiert.
In den letzten vier Jahren konnten inzwischen insgesamt 22 neue Mitglieder und 10 freie Mitarbeiter gewonnen und große Projekte umgesetzt werden. Es zeigt sich deutlich, welch hervorragende Arbeit von der neuen Führung geleistet wird. Mit Qualität, Kompetenz und einem hervorragenden Konzept brachte man die BRKBereitschaft Steinwiesen wieder auf einen Spitzenplatz im Landkreis beim Roten Kreuz. Die Bereitschaft Steinwiesen ist mittlerweile die größte und leistungsstärkste Gemeinschaft des BRK im gesamten Landkreis.
2009
Mission „Neuaufbau“ erfolgreich abgeschlossen. Andreas Porzel und Peter Seiboth übergeben die Leitung. Ein neuer Mann an der Spitze der größten und leistungsstärksten Rotkreuz-Gemeinschaft im Landkreis Kronach. Sascha Wich-Heiter übernimmt das Amt des Bereitschaftsleiters.
Andreas Porzel wird in die Kreisbereitschaft berufen und übernimmt als stv. Kreisbereitschaftsleiter die Leitung des „Oberen Rodachtales“.
Peter Seiboth wird zum 2. stv. Vorsitzenden der Vorstandschaft gewählt.
2010
Nach kaum einem Jahr Amtszeit tritt Sascha Wich-Heiter als Bereitschaftsleiter zurück. Die Leitung einer derart großen Rotkreuz-Einheit erwies sich schwieriger als anfangs gedacht. Peter Seiboth übernimmt erneut kommissarisch die Leitung. Die Bereitschaften des „Oberen Rodachtales“ schließen sich zu einem Ausbildungsverbund zusammen. Ziel sind gemeinsame Ausbildungsabende und die Förderung der Kameradschaft.
2012
Das 75-jährige Gründungsjubiläum des Roten Kreuzes in Steinwiesen steht bevor.